Beim FIS Skiflug-Weltcup am Kulm/Tauplitz, beim FIS Ski-Weltcup der Damen in Haus/Ennstal und bei weiteren Kleinveranstaltungen im Bezirk sorgte das Rote Kreuz für die sichere sanitätsdienstliche Versorgung der Sportler und Event-Besucher vor Ort. Darüber hinaus mussten zahlreiche Einsätze aufgrund der starken Urlaubszeit in denn Skiregionen, sowie dem starken Reiseverkehr bewältigt werden. Auch die normale Rund-um-die-Uhr-Versorgung der Bevölkerung musste wie gewohnt gewährleistet werden.
In Summe wurden am Wochenende (08./09./10.01.2010) 135 Personen vom Roten Kreuz bei den Ambulanzdiensten am Kulm und in Haus/E. versorgt und zum Teil auch in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Im Vordergrund der Versorgungen standen Kreislaufkollapse, schwere Knochenbrüche nach Stürzen, Unterkühlungen, aber auch alkoholisierte Personen die sich aber im Rahmen hielten.
Unabhängig von den Großevents kam es etwa bei einem Urlauber auch zu einem Herzstillstand, die Person konnte vom Roten Kreuz erfolgreich wiederbelebt werden. Weiters erblickte am Morgen des 10.01. ein Kind in einem Schladminger Rettungswagen das Licht der Welt.
An den beiden Bewerbstagen (09. und 10. Jänner) waren alleine am Kulm jeweils 80 Mitarbeiter/Innen und mehrere Notärzte des Roten Kreuzes im Veranstaltungsgelände für die sportbegeisterten Besucher da. In Haus/E. waren täglich 15 Mitarbeiter/Innen im Einsatz.
Die ersten Mannschaften standen aber schon seit dem 06. Jänner in Haus/E. bzw. seit dem 07. Jänner am Kulm im Rahmen der Trainings- und Qualifikationsdurchgänge bereit.
Fix postierte Rotkreuzfahrzeuge und weitere mobile Einsatzteams, die permanent durch die Besucherströme patrouillierten, standen als direkte Anlaufstellen für Verletzte zur Verfügung.
Zur Versorgung kam neben großzügig vorbereiteten Sanitätsräumen und Ambulanzcontainern auch die „Sondereinsatzgruppe“ des Roten Kreuzes Liezen (Großunfallzug Stainach) zum Einsatz. Ebenso war das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes Liezen vor Ort.
Als Kommunikationszentrum der Einsatzkräfte diente an der Skiflugschanze am Kulm eine mobile Leitstelle, die sich auch bei diesem Event wieder bestens bewährt hat. Ohne diese mobile Leitstelle wäre der zusätzliche Arbeitsaufwand für die Rettungsleitstelle Liezen an diesen Tagen enorm gewesen.
An den Veranstaltungsorten unterstützten zusätzlich Teams des der Bezirksstelle Eisenerz und Gmunden sowie die Rettungsabteilung der Feuerwehr Admont das Rote Kreuz im Bezirk Liezen.
Einmal mehr stellte das Rote Kreuz im Bezirk Liezen sein bereits bewährtes und auch von der FIS (Internationaler Ski Verband) anerkanntes Sanitätskonzept bei Großevents unter Beweis. Das Rote Kreuz erhielt viel Lob und Anerkennung auch weit über die Grenzen hinaus – so zum Beispiel vom russischen Betreuer des gestürzten Skispringers Dimitry Vassiliev, der sich glücklicherweise keine ernsthaften Verletzungen zu zog.
Alle Ortsstellen des Rot-Kreuz-Bezirks Liezen wurden verstärkt besetzt, um so auch die Rund-um-die-Uhr-Versorgung der Bevölkerung in gewohnter Weise zu gewährleisten, aber auch um auf den starken Reiseverkehr vorbereitet zu sein und die Schiurlauber im Bezirk optimal zu versorgen.
Rückfragehinweis:
ÖRK Bezirksstelle Liezen
Öffentlichkeitsarbeit
Ausseerstraße 51
8940 Liezen
Manuel Bartl, (0664) 82 18 573
oder bei Handy-Nichterreichbarkeit (03612) 22 144 |